Die Produktion

Ein Anzug besteht neben der Konfektionsmarke zumeist aus 80% was die Herstellungskosten angeht aus dem Oberstoff, der von einem "Weber" geliefert wird. Für einen durchschnittlichen Anzug ohne Weste, Plastron und Tuch, werden ca. 3,3 Meter Stoff benötigt. Ein Anzug besteht aus bis zu 62 einzelnen Teilen, die aus diesen 3,3 Metern herausgeschnitten werden und anschließend im "Konfektionsbetrieb" zusammengenäht werden. Dabei werden die Stoffbahnen geschnitten und die Teilstücke meist mit einem Computermesser einzeln ausgetrennt.

Sicher haben Sie sich schon oft gefragt warum zwischen einem Kaufhaus-Anzug zu 99€ und einem Anzug unseres ehemaligen Bundeskanzlers zu 3000€ so eine Preisdifferenz liegt. Die Gründe hierfür liegen überwiegend im verwendeten Oberstoff und natürlich in der Konfektionsmarke. Entscheidend ist aber natürlich auch der Anteil der per Hand gefertigten Verarbeitungsstufen. So sind die italienischen Ateliers natürlich weit teurer, als Massenfertigungen in Asien.

Bei den Oberstoffen kann man einen Anzug sowohl aus einem vollkommen künstlich hergestellten Polyamid herstellen, aber natürlich auch aus der Wolle eines tasmanischen Schafes. Dazwischen liegen insbesondere bei den Meterpreisen der Oberstoffe Welten. So können Sie als Produzent einen Meter Polyester schon für 1-2 Euro auf dem Weltmarkt erwerben, für einen Meter Stoff aus dem Hause Cerruti müssen Sie jedoch bereits hohe zweistellige Preise pro Meter zahlen.

Die meisten unsere vielen zufriedenen Kunden wollen sich in erster Linie an diesem besonderen Tag, der Hochzeit, besonders kleiden und sich in Ihrem Anzug wohl fühlen. Daher setzen wir von Anfang an fast ausschließlich auf reine Schurwolle, Seide, Mohair und eine traditionelle Fertigung die eine Konfektionierung in Europa erfährt.

Der "SUPER-Wert"

Dabei bezeichnet der sog. "Super-Wert", also z.B. S100, S110, S120, S130, S140, S150, S160, S170 und S180 das Gewicht des Garns in Meter pro Gramm. Ein Super 100 bedeutet also das 100 Meter von diesem verarbeiteten Garn 1 Gramm wiegen. Je höher der Wert umso feinädriger also das Garn. Das Garn wird dann je nach Verfahren zu so genannter Meterware gewebt. Diese Meterware ist der Oberstoff der dann zu Anzügen vernäht wird.

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